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Werfen Sie einen

Blick ins Buch

 

 

Heike Blum/Detlef Beck

No Blame Approach

5. Auflage 2016

 

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No Blame Approach

 

Ohne Schuldzuweisung und Sanktion

Der No Blame Approach  (wörtlich "Ansatz ohne Schuldzuweisung"), der seinen Ursprung in England hat, ist eine wirksame Vorgehensweise, um Mobbing unter Schülerinnen und Schülern zeitnah und nachhaltig zu beenden. Die besondere Faszination des Ansatzes liegt darin, dass - trotz der schwerwiegenden Mobbing-Problematik - auf Schuldzuweisungen und Bestrafungen verzichtet wird.

 


Konsequente Lösungsorientierung

Der No Blame Approach ist eine  lösungsorientierte Vorgehensweise. In allen Schritten der Durchführung richtet sich der Blick darauf, konkrete Ideen zu entwickeln, die eine bessere Situation für den von Mobbing betroffenen Schüler herbeiführen. Fokussiert wird ausschließlich auf Lösungen, die dazu beitragen, das Mobbing zu stoppen.

 


Vertrauen in Kinder und Jugendliche

Der Ansatz vertraut auf die Ressourcen und Fähigkeiten von Kindern und Jugendlichen, wirksame Lösungen auch im Fall von Mobbing herbeizuführen. Die Praxis zeigt, dass dieses Vertrauen dankbar aufgenommen wird.

 

 


Schulformen und Alter

Der No Blame Approach ist in allen Schulformen anwendbar und wird in einem breiten Altersspektrum eingesetzt.

      

 

Akteure mit im Boot

Im Rahmen der Intervention mit dem No Blame Approach werden Schüler und Schülerinnen gewonnen, bei der Lösung des Mobbing mitzuhelfen.  Dabei liegt die besondere Herausforderung darin, die am Mobbing beteiligten Kinder und Jugendlichen so in den Lösungsprozess einzubinden, dass sie sich aktiv an der Beendigung des Mobbing beteiligen.

 


 

Hohe Wirksamkeit

Die guten Ergebnisse, die pädagogische Fachkräfte mit dieser Intervention erzielen, sind immer wieder neu überraschend. Die Quote bei der Auflösung von Mobbing liegt laut Evaluation von 2008 bei mehr als 85 Prozent.