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Entstehung und Entwicklung

Entwicklung in Deutschland

Heike Blum und Detlef Beck

 

Wir selbst - Heike Blum und Detlef Beck - haben den No Blame Approach im Rahmen eines kommunalen Qualifizierungsprogramms zur Gewaltprävention in Schulen kennengelernt, zu dem wir im Dezember 2002 Christopher Szaday aus der Schweiz eingeladen hatten, In nur 90 Minuten stellte Christopher Szaday den bis dato noch unbekannten No Blame Approach vor, der in drei klaren Schritten dazu beiträgt, Mobbing unter SchülerInnen zeitnah zu stoppen.

 

Motiviert durch den Zuspruch der anwesenden Pädagogen und Pädagoginnen haben wir uns von diesem Moment an aufgemacht, Möglichkeiten der Schulung zu konzipieren und stetig weiter zu entwickeln.

 


 

Wurzeln in England

Der No Blame Approach wurde Anfang der 90er Jahre von Barbara Maines und George Robinson in England entwickelt. Entscheidenden Einfluss hatten die Erfahrungen, die Maines und Robinson in ihrer Arbeit mit verhaltensauffälligen Kindern und Jugendlichen gemacht hatten. Von hieraus transferierten sie diejenigen Ideen, die sie in der schulischen Praxis als besonders wirksam erlebten, nämlich "nach vor vorne zu schauen und nach Lösungen zu suchen".

 

George Robinson

    

George Robinson

Barbara Maines

 

   Barbara Maines

 


                                     

Qualifizierungen

Das Interesse am No Blame Approach ist seither ungebrochen groß. Inzwischen haben wir in unseren Qualifizierungs- und Informations-Workshops nahezu 20.000 Lehrkräfte, Schulsozialarbeiter- und -pädagogInnen, MitarbeiterInnen der Kinder- und Jugendarbeit, der Gewaltprävention sowie der Polizei geschult und über die Vorgehensweise im Rahmen des Ansatzes informiert.

 

 

Bild - Seminar - Qualifizierungen mit dem No Blame Approach

                    

Unterstützung durch

Aktion Mensch

 

Der No Blame Approach hat uns von Beginn an fasziniert. Wir Logo Aktion Menschentwickelten

bereits Anfang 2003 einen eintägigen Trainings-Workshop und starteten damit, den No Blame Approach in Deutschland zu verbreiten.

 

Von März 2006 bis März 2008 war es uns dank der Unterstützung der Aktion Mensch möglich, den No Blame Approach bundesweit vorzustellen, bekannt zu machen und zu evaluieren.

 

 


 

Internationale Verbreitung

In der Schweiz, den Niederlanden, in Belgien und Australien wird ebenfalls seit mehreren Jahren erfolgreich mit dem No Blame Approach gearbeitet. Erste Ansätze gibt es inzwischen auch in Österreich und Luxemburg.

 

Jenseits der unterschiedlichen Schulsysteme sind

die guten Erfahrungen mit dem Ansatz vergleichbar. Der Austausch zwischen den Ländern findet auf jährlichen Treffen statt. Inzwischen trafen sich die Teams in Deutschland, Belgien und den Niederlanden.

 

Bild Internationale Verbreitung

Von links nach rechts: George Robinson, England - Saskia Borstlap, Niederlande - Geertje Bleukx, Belgien - Karin Jocobs, Belgien - Niels Overzee, Niederlande - Detlef Beck, Deutschland