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Fragen und Antworten: Gespräch mit Unterstützungsgruppe

 

 

Was ist eine gute Form, das zu lösende Problem der Unterstützungsgruppe zu schildern?

 

 

Es ist wichtig, sich vor dem Gespräch noch einmal zu vergegenwärtigen, dass die zum Treffen eingeladenen Schüler und Schülerinnen als Helfer und Unterstützer eingeladen worden. Im Gespräch mit ihnen wird nicht über Mobbing gesprochen wird. Ansatzpunkt des Gesprächs ist, dass es einem Schüler oder einer Schülerin in der Klasse nicht gut geht und diese Situation verändert werden soll.

 

Beispiele für einen Gesprächseinstieg:

  • "Ihr habt Euch sicher gefragt, wieso ich Euch eingeladen habe. Ich mache mir Sorgen um X. Ich weiß, dass es ihm nicht gut geht und er überhaupt nicht mehr gerne zur Schule kommt. Mir ist es wichtig, dass jeder Schüler ohne Angst haben zu müssen in die Schule kommen kann. Daher habe ich Euch eingeladen, um mit Euch gemeinsam zu überlegen, was wir tun können, damit X wieder zur Schule kommt."
  • "Ihr möchtet sicher wissen, wieso ich Euch zu diesem Treffen eingeladen habe. Ich bin erschrocken darüber, dass es sein kann, dass jemand nicht mehr in unsere Schule kommt, weil er sich nicht sicher fühlen kann, dass ihm nichts passiert."
  • "X geht es nicht gut. Ich habe beobachtet, wie allein er häufig ist. Was er hier in der Schule in den letzten Wochen erlebt hat, hat dazu geführt, dass er momentan zu Hause bleibt. Ich habe den Anspruch, dass die Schule ein sicherer Ort ist, wo jeder hinkommen kann, ohne Angst haben zu müssen. Und ich denke, wir alle sind dafür verantwortlich, dass das auch gelingt. Dazu kann jeder beitragen. Ich habe Euch einladen, weil ich glaube, dass es mit Eurer Hilfe gelingt, dass X wieder gern zu Schule kommt."
  • "Ich arbeite mit Euch schon seit drei Jahren in der Klasse zusammen. Es ist gut mit Euch in der Klasse. Mir gefällt, wie gut wir zusammenarbeiten. Aber seit kurzem fühle ich mich nicht mehr wohl. X geht es überhaupt nicht gut. Ich mache mir Sorgen, weil er nicht mehr zur Schule kommen will. Mir liegt sehr am Herzen, dass sich jeder in meiner Klasse wohl fühlt. Deshalb habe ich euch eingeladen, damit wir gemeinsam überlegen können, wie wir das hinbekommen können."

Wichtig: Es werden keine Details über die Vorgänge erzählt. Es wird nicht benannt, was konkret vorgefallen ist oder wer genau beteiligt gewesen ist. In erster Linie wird darüber berichtet, wie der von Mobbing betroffene Schüler bzw.  Schülerin sich fühlt.

 

 

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