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Fragen und Antworten: Gespräch mit Unterstützungsgruppe

 

 

Wie lässt sich erklären, dass der No Blame Approach wirkt und die Mobbing-Akteure dabei helfen, nach Lösungen zu suchen?

 

 

Im Rahmen der Intervention mit dem No Blame Approach wird nicht nach Schuldigen gesucht und und auf Strafen wird verzichtet. Die Kraft des Ansatzes liegt nach unserer Überzeugung darin, dass den Mobbing-Akteuren ein einfacher Weg eröffnet wird, aus der Mobbing-Dynamik auszusteigen. Der No Blame Approach orientiert sich an den positiven Ressourcen der Schüler und Schülerinnen wie beispielsweise unterstützen, helfen und zivilcouragiert handeln - letztlich also Gutes bewirken - zu wollen. Die Schüler und Schülerinnen werden als Helfer (Unterstützer) angesprochen. Sie werden damit ernst genommen und wertgeschätzt. Die positiven Erfahrungen mit dem No-Blame-Approach bestärken uns in dieser Überzeugung.

 

Ein Vorgehen über Schuld und Strafe verändert in vielen Fällen nicht die destruktive Dynamik in der Gruppe, sondern kann diese sogar noch verstärken. Gerade die Erfahrung, dass nach einer Intervention das Mobbing noch schlimmer geworden ist oder damit nicht verhindert werden konnte, dass die betroffenen Schüler die Schule wechseln, macht es Lehrkräften und Sozialpädagogen und -pädagoginnen schwer, offensiv gegen Mobbing einzuschreiten. Der No Blame Approach zeigt vor diesem Hintergrund einen alternativen Weg auf, wie Mobbing gestoppt werden kann.  

 

 

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