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Schritte im Überblick
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No Blame Approach
Der „No Blame Approach“ (wörtlich „Ohne Schuld Ansatz“) ist eine lösungsorientierte Vorgehensweise in der Tradition systemischer und kurzzeittherapeutischer Ansätze von Steve de Shazer und Insoo Berg. Er gibt Schulen ein einfaches Instrument an die Hand, bei Mobbing zum Wohl und Schutz der Mobbing-Betroffenen zu handeln mit dem Ziel, Mobbing nachhaltig zu stoppen. Die besondere Faszination und gleichzeitig große Herausforderung des Ansatzes liegt darin begründet, dass - trotz der schwerwiegenden Problematik - auf Schuldzuweisungen und Bestrafungen verzichtet wird. Vielmehr vertraut der Ansatz auf die Ressourcen und Fähigkeiten von Kindern und Jugendlichen, wirksame Lösungen herbeizuführen. Mittlerweile gibt es mehrere 100 Falldarstellungen zur Arbeit mit dem No Blame Approach. In den allermeisten Fällen, und das ist die große Überraschung und positive Nachricht, konnte das Mobbing zeitnah beendet werden. |
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Der No Blame Approach wurde Mitte der 80er Jahre in England von Barbara Maines und George Robinson entwickelt. Christopher Szaday, ehemals an der Pädagogischen Hochschule in Zürich tätig und zur Zeit eine Fachstelle für schwierige Schulsituationen leitend, hat seit 2001 den Ansatz im deutschsprachigen Raum bekannt gemacht. In Deutschland war es durch die finanzielle Unterstützung der Aktion Mensch möglich, bundesweit zahlreiche Schulen mit dem „No Blame Approach“ vertraut zu machen. Inzwischen wird mit dem No Blame Approach in der Schweiz, den Niederlanden,
Belgien und auch in ersten Ansätzen in Österreich erfolgreich
gearbeitet.
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